Großes Talent für Karate – und die Integration

Von Timm Seckel, Kölner Stadt-Anzeiger

Nippes – Eine kurze Verbeugung, die Trainingspartner sehen sich in die Augen, dann der Ruf der Trainerin. Den ersten Angriff mit der Hand abwehren, einen Tritt in die Kniekehle und einen Schlag auf den Hinterkopf, der Gegner ist besiegt. Beide verharren kurz, die Anspannung löst sich, zurück in die Ausgangsposition und die Übung beginnt von vorn. Was ein wenig aussieht wie martialisches Kampfkunst-Training, ist in Wahrheit ein Sport, der extreme Präzision und Konzentration erfordert. Dann kann sich jeder sicher sein, in den Übungseinheiten nicht tatsächlich verletzt zu werden, und auch um diese Kontrolliertheit geht es beim Karate; Bewegungen werden knapp vor dem Körper des Partners abgestoppt (…)

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